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Tagesgeldzinsen erneut gesunken

24.01.2026 | Tagesgeldzinsen erneut gesunken

Während die Europäische Zentralbank den Leitzins weiterhin bei 2,0 Prozent belässt, müssen Tagesgeldsparer sich mit einer weiterhin schrumpfenden Verzinsung begnügen –zumindest wenn sie bei ihrer Bank Bestandskunden sind. Das ergab die Marktanalyse eines großen Vergleichsportals. Insbesondere regionale Geldhäuser, also Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, knausern beim Tagesgeld. So legen 38 Prozent von ihnen einen Minizins von maximal 0,25 Prozent zugrunde – vor einem Jahr waren es nur 24 Prozent. Im Durchschnitt zahlen die Sparkassen 0,37 Prozent, die Genossenschaftsbanken mit 0,42 Prozent kaum mehr. Der durchschnittliche Zinssatz über alle Banken in Deutschland hinweg liegt bei 1,29 Prozent, woraus folgt, dass die bundesweit operierenden Institute deutlich höhere Tagesgeldzinsen leisten. Das attraktivste dauerhafte Angebot am Markt beträgt derzeit 2,3 Prozent. Noch mehr, nämlich über 3 Prozent, sind für Neukunden drin. Nach dem jeweiligen Garantiezeitraum fällt indes auch ihre Verzinsung auf das Bestandskundenniveau der Bank.
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Vertrauen der Deutschen in Kapitalmärkte wächst

08.01.2026 | Vertrauen der Deutschen in Kapitalmärkte wächst

Gegenüber Aktien- und Fondsinvestments zeigen sich die Bundesbürger traditionell skeptisch – mit der Folge, dass ihr Vermögen seit Jahrzehnten langsamer wächst als das vergleichbarer Nationen. Doch die Offenheit nimmt zu. Das belegt nun erneut eine Umfrage eines großen Versicherers unter mehr als 3.700 Erwerbstätigen. 28 Prozent von ihnen stehen börsengehandelten Wertpapieren positiv gegenüber; bei einer Vorgängerumfrage vor fünf Jahren lag dieser Wert bei 19 Prozent. Damit schrumpft der Abstand auf den Spitzenreiter, die eigene Immobilie, in die 44 Prozent der Befragten Vertrauen setzen. Auffällig sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Lediglich jede fünfte Frau ist Aktieninvestments gegenüber aufgeschlossen, aber mehr als jeder dritte Mann. Auch die Haltung zu Kryptowährungen wurde erstmals erhoben. Kaum überraschenderweise beurteilen jüngere Umfrageteilnehmer diese Assetklasse deutlich günstiger als die älteren Semester: 28 Prozent der unter 40-Jährigen halten Kryptos für „gut geeignet“ zur Altersvorsorge, trotz der enormen Verlustrisiken. Von den über 40-Jährigen sehen das nur 11 Prozent so. Über alle Altersgruppen hinweg ergibt das einen Zustimmungswert von 17 Prozent.
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Wie lassen sich E-Autos fachgerecht abschleppen und bergen?

08.01.2026 | Wie lassen sich E-Autos fachgerecht abschleppen und bergen?

Wenn Elektroautos nach Unfällen nicht mehr fahrtüchtig sind, drohen hohe Kosten durch aufwendige Abschlepp- bzw. Bergeaktionen – häufig aufwendiger als nötig. Eine etablierte Standard-Vorgehensweise gibt es bisher nicht, jede Feuerwehr und jeder Abschleppdienst folgt eigenen Maßgaben. Der resultierende Wildwuchs treibt die Kosten für Versicherungen und am Ende für die Versicherten unnötig nach oben. Für Ungewissheit und Übervorsicht sorgt vor allem das Risiko eines Batteriebrands. Mehr Klarheit und Orientierung soll nun eine neue „Handlungsempfehlung zum Bergen, Abschleppen und Transportieren von verunfallten Elektrofahrzeugen“ bringen. Sie wurde von einer Vielzahl von Organisationen erarbeitet, darunter Verbände der Automobilwirtschaft und der Assekuranz, Berufsgenossenschaften, Feuerwehrschulen und der ADAC. Die Hauptbotschaft lautet: Grundsätzlich sollten E-Autos nach Unfällen nicht anders behandelt werden als Verbrenner, solange die Batterie keine starken Beschädigungen erkennen lässt. Zudem sollen die teuren Quarantänezeiten generell verkürzt werden –zur Risikoeinschätzung müsse dabei die Akkutemperatur penibel überwacht werden.
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Bundesregierung will Altersvorsorge flexibilisieren

08.01.2026 | Bundesregierung will Altersvorsorge flexibilisieren

Das schwarz-rote Bundeskabinett hat Mitte Dezember eine Reform der privaten Altersvorsorge auf den Weg gebracht. Mit Spannung war erwartet worden, ob und wie es mit der Riester-Rente weitergeht. Diese wird nun nicht abgeschafft, aber um ebenfalls staatlich geförderte Alternativen ergänzt. Ab Januar 2027 sollen neben Vorsorgeprodukten mit 100 Prozent Beitragsgarantie auch solche mit 80 Prozent abgeschlossen werden können. Zudem wird ein garantiefreies Altersvorsorgedepot gefördert, das voll von den Chancen des Kapitalmarktes profitieren kann. Wer bereits über einen Riester-Vertrag verfügt, soll künftig entscheiden können, ob dieser unverändert fortgeführt, abgewandelt oder in ein neues Modell übertragen wird. Dazu sollen Wechsel zwischen Altersvorsorgeverträgen vereinfacht werden, unter anderem indem nach fünf Vertragsjahren keine Wechselgebühren mehr verlangt werden dürfen. Die bisher zu Beginn anfallenden Abschluss- und Vermittlungskosten sollen auf die gesamte Vertragslaufzeit gestreckt werden. Überdies sind besonders hohe Förderungen für Vorsorgesparer mit geringem oder mittlerem Einkommen und für Eltern geplant.
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Mehr Bestnoten für private Krankenversicherungstarife

15.11.2025 | Mehr Bestnoten für private Krankenversicherungstarife

Das auf die Assekuranz spezialisierte Ratingunternehmen Franke und Bornberg hat wie jedes Jahr die Landschaft der privaten Krankenvollversicherungen unter die Lupe genommen. Nachdem im Vorjahr 40 Tarife mit der Spitzennote „FFF+“ ausgezeichnet wurden, sind es aktuell 70. Da die Gesamtzahl der untersuchten Angebote nur leicht von 845 auf 897 gestiegen ist, lässt sich daran ein insgesamt höheres Leistungsniveau ablesen – zumal kein einziger Tarif eine der schwächsten drei (von sieben) Ratingnoten erhält. In die Analyse fließen 108 Tarifkriterien ein, die sich auf 18 Bereiche verteilen. Für die Bestnote müssen 24 Mindestanforderungen erfüllt werden, etwa eine mindestens 85-prozentige Erstattung für Zahnersatz und keine Summenbegrenzung bei Krankenfahrstühlen. Beihilfetarife für Beamte hat Franke und Bornberg zuvor in einem eigenen Rating geprüft. Von den 861 Angeboten erhielten lediglich 22, die von 4 Versicherern stammen, die Top-Note. Dieses Ergebnis unterstreicht, wie wichtig eine kundige Beratung bei der Tarifauswahl ist, wenn man einen ebenso starken wie persönlich passgenauen Versicherungsschutz wünscht.
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Kosten für Kfz-Ersatzteile und -Werkstätten weiter auf Höhenflug

12.11.2025 | Kosten für Kfz-Ersatzteile und -Werkstätten weiter auf Höhenflug

Die Preise für Reparaturen am Auto eilen der allgemeinen Inflation nach wie vor deutlich voraus. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) errechnet hat, verteuerten sich die Ersatzteilpreise zwischen August 2024 und August 2025 im Schnitt um 6 Prozent, in manchen Produktgruppen gar um 8 Prozent. Insgesamt steht damit seit 2015 ein Kostenanstieg von über 80 Prozent unterm Strich, während sich die allgemeine Preissteigerung in diesem Zeitraum auf 31 Prozent belief. Das gleiche Bild bietet sich bei den Werkstattpreisen: Die durchschnittlichen Stundensätze lagen 2024 erstmals über der 200-Euro-Marke – 202 Euro, wenn es um Elektrik, Mechanik oder Karosserie ging, 220 Euro für Lackierarbeiten. Das entspricht einer 50-prozentigen Steigerung gegenüber dem Preisniveau von 2017. Auch hier lag die allgemeine Inflationsrate mit 24 Prozent weit darunter. Zum Vergleich: Die Prämien für Kfz-Haftpflichtversicherungen stiegen im selben Zeitraum im Schnitt lediglich um gut 7 Prozent.
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Über 1.400 betrügerische Online-Handelsplattformen vom Netz genommen

12.11.2025 | Über 1.400 betrügerische Online-Handelsplattformen vom Netz genommen

Für Privatanleger stellen gefakte Handelsplattformen eine seit Jahren wachsende Gefahr dar. Statt in Assets wie Kryptowährungen oder Aktienfonds fließt das gutgläubig überwiesene Geld unwiederbringlich in die Taschen internationaler, häufig professionell organisierter Krimineller. Oft werden die Opfer über vermeintliche Experten-Chatgruppen auf WhatsApp oder Telegram, in denen angeblich Insidertipps ausgetauscht werden, angelockt. Mit der „Operation Herakles“ konnte zumindest einigen der Betrüger am 3. Oktober das Handwerk gelegt werden. Gemeinsam mit dem LKA Baden-Württemberg, dem Cybercrime-Zentrum der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe sowie Europol und bulgarischen Strafverfolgungsbehörden nahm die deutsche Finanzaufsicht BaFin mehr als 1.400 Cybertrading-Plattformen vom Netz. Wer sie ansteuert, wird seitdem auf eine Aufklärungsseite umgeleitet. Die siebenstellige Zahl von Zugriffsversuchen, die noch danach verzeichnet wurden, verdeutlicht, wie erfolgreich weitere arglose Interessenten akquiriert werden. „Die Täter werden dabei immer professioneller“, führt Birgit Rodolphe, BaFin-Exekutivdirektorin Abwicklung und Geldwäscheprävention, aus. „Sie verwenden künstliche Intelligenz, um illegale Websites wie am Fließband herzustellen und mit ihnen Anlegerinnen und Anleger in die Falle zu locken.“
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Vorsicht vor überhöhten Arztrechnungen im Ausland!

07.08.2025 | Vorsicht vor überhöhten Arztrechnungen im Ausland!

Kommt es im Urlaub zu Verletzungen oder Erkrankungen, ist eine ärztliche Konsultation oft unvermeidlich. Sorgsam sollte man jedoch auswählen, bei wem man sich in Behandlung begibt – und das nicht nur aus medizinischen Gründen. Denn einige Versorger nutzen die Not betroffener Touristen zur Abzocke. So mehren sich etwa Berichte, wonach in ägyptischen Reisehochburgen mitunter das 20- bis 30-Fache der Honorare verlangt wird, die hierzulande üblich sind. Besonders unangenehm fallen dabei Hotelärzte und -kliniken auf. Es kommt auch vor, dass Hotelpersonal Provision für die Empfehlung an bestimmte Mediziner erhält, weshalb solche Tipps nicht immer zuverlässig sind. Der ohnehin dringend zu empfehlende Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung schützt die überteuert behandelten Patienten nur bedingt: Erstattet werden nur die ortsüblichen Kosten. Den Rest müssen die Versicherten selbst übernehmen. Sie sollten daher wenn möglich Vertragsärzte und -kliniken des Versicherers in Anspruch nehmen. Zudem ist es sinnvoll, die Leistungen und Preise vor einer Behandlung schriftlich zu fixieren.
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Erneut Dividenden-Rekordjahr erwartet

22.04.2025 | Erneut Dividenden-Rekordjahr erwartet

Neben den Kursgewinnen haben sich Dividenden zu relevanten Einkommensquellen für Aktienanleger gemausert. 2,2 Billionen US-Dollar wurden 2024 laut dem US-Vermögensverwalter Vanguard weltweit von den börsennotierten Unternehmen an ihre Shareholder ausgeschüttet, 8,5 Prozent mehr als im Vorjahr und so viel wie nie zuvor. Maßgeblichen Anteil daran haben Tech-Riesen wie Meta (Facebook), Alphabet (Google) und Alibaba, die erstmals Dividenden an die Aktionäre auskehrten. Für das laufende Jahr erwarten die Vanguard-Analysten einen erneuten Rekord, den sie nicht konkret quantifizieren. Allianz Global Investors prognostiziert für den MSCI Europe einen neuen Höchstwert von rund 460 Milliarden Euro in diesem Jahr, nachdem schon 2024 mit 440 Milliarden ebenfalls ein Dividendenrekord verzeichnet wurde. In Europa ist der Anteil von Dividenden an der Gesamtperformance mit 39 Prozent deutlich höher als in den USA mit 22 Prozent, gemessen an den Indizes MSCI Europe und MSCI North America über die letzten 40 Jahre.
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